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Letzte Aktualisierung
26. März 2008

[english]


Zahnärztliche Fotografie

  1. Forderungen an die Aufnahmetechnik  
    Was soll fotografiert werden?
     

  2. Forderungen an ein klinisches Kamerasystem 
    Forderungen an ein Objektivsystem

    Forderungen an eine Digital-Kamera

  3. Brennweite  
    Schärfentiefe

  4. Beleuchtung

  5. Hilfsmittel für Mundaufnahmen

  6. Objekt-Fotografie  
    Reproduktions-Fotografie

  7. Porträt-Fotografie

  8. Farbfilm

  9. Dokumentation

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Forderungen an ein klinisches Kamerasystem:

  • Einhandbedienung möglich (kein Stativ, kein Balgen)
  • Gute Gewichtsverteilung (leichtes Objektiv, kleine Blitze, kein 'Kabelsalat')
  • "W.y.s.i.w.Y.g."[1]: Abbildung im Sucher identisch mit Abbildungsgegenstand (gängige Spiegelreflexkameras zeigen nur 90% des später auf dem Film erscheinenden Bildes – Ausnahme: NIKON F-Kameras u. ä.)
  • Robuste Verschlussmechanik: Elektronik oft zu fehleranfällig, wg. der Vergleichbarkeit über lange Zeiträume (Longitudinalstudien) sollte das Gehäuse auch noch nach Jahrzehnten zuverlässig seinen Dienst tun.


[1] W.y.s.i.w.Y.g. = Abkürzung für "What You see is what You get".

     

 

Forderungen an ein Objektivsystem

Um den Nah- und Makrobereich zu erreichen, sind folgende Optik-Modifikationen möglich:

  1. Vorsatzlinsen (Lupen) zu einem Normal- oder Tele-Objektiv (z.B. Medical-Nikkor 200 mm, wobei jede Vorsatzlinse einen fixen Abbildungsmaßstab abdeckt). Nachteilig ist der mühsame Wechsel für unterschiedliche Abbildungsmaßstäbe. Vorteil: Bei fest installierter Lichtquelle braucht die Belichtung nicht geändert zu werden.
  2. Verlängerung der Brennweite durch den Auszug des Objektivs. Nachteile: Distanzringe (starr) oder Balgengeräte (kontinuierlich) verursachen immer einen (geringen) optischen Qualitätsverlust. Jede Veränderung des Objektivauszugs erfordert eine Neuberechnung der erforderlichen Belichtung.
  3. Makro-Objektive (optimiertes Auflösungsvermögen, helles Sucherbild, kontinuier­liche Adaptation bis in den Nahbereich). Abbildungsmaßstab über 1:2 (bis max. 2:1) nur mit zusätzlichem Zwischenring erreichbar.

Die optimale Brennweite:

Ein Normalobjektiv hat ca. die Brennweite entsprechend der Länge der Negativdiagonale. Beim Kleinbild (24/36 mm) also 45 – 50 mm. Weitwinkelobjektive haben kleinere, Tele­Objektive größere Brennweiten.

 

 

Forderungen an eine Digital-Kamera

Beim augenblicklichen Stand der Entwicklung (09/2004) zeigen Digital-Kameras noch folgende Probleme:

  1. Es fehlt u. a. die reproduzierbare Beleuchtungsmöglichkeit durch standardisierte Seitenblitze.

  2.  Die Auslösungsverzögerung ist kaum akzeptabel

  3.  Die Brennweiten sind entweder zu klein, so dass es sphärische Verzerrungen gibt bzw. der Linsenabstand bei Makroeinstellung zu nah am Mund liegts, so dass die Linse durch den Atem beschlägt.

  4. Die Auslösung muss bei gleichzeitigem (einhändigen!) Halten der Kamera möglich sein, denn die andere Hand wird jeweils zum Abhalten bzw. zum Dirigieren des Kopfes benötigt. Konventionelle Lippenhalter sind dagegen unkomfortabel für Patient und Arzt.

  5. Die Bilddateien werden bisher mit 'DSC00000irgendwas' durchnummeriert, statt wenigstens das Datum gleich im Dateinamen mit zu protokollieren. Die Dateibezeichnungen sollten das Format
    JJJJMMTT_NachnameVorname_(Objekt)_001.jpg
    aufweisen, damit die Chronologie als erster Ordnungsfaktor in den Archiven gewährleistet ist und die Datei über die Stichwortsuche unter allen Ordnungsaspekten gefunden werden kann.

  6. Die Übertragung der Daten aus der Kamera auf den Computer sollte drahtlos möglich sein - das viele Stöpseln nervt.
     

 


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© Detlef Schmidt 01.06.1997 - Letzte Aktualisierung: 26. März 2008

  

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